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JSON: Definition & Erklärung — Glossar

Was ist JSON?

JSON (JavaScript Object Notation) ist ein leichtgewichtiges, textbasiertes Datenaustauschformat. Es ist für Menschen gut lesbar und für Maschinen einfach zu parsen und zu generieren. Ursprünglich aus JavaScript abgeleitet, ist JSON heute sprachunabhängig und der De-facto-Standard für den Datenaustausch in Web-APIs, Konfigurationsdateien und vielen anderen Kontexten.

Struktur und Syntax

JSON kennt sechs Datentypen: Zeichenketten (in doppelten Anführungszeichen), Zahlen, Boole’sche Werte (true/false), null, Arrays (geordnete Listen in eckigen Klammern) und Objekte (Schlüssel-Wert-Paare in geschweiften Klammern). Die Hierarchie ist beliebig tief schachtelbar. Ein einfaches Beispiel: {“name”: “THiiiNK”, “gegründet”: 2020, “services”: [“KI”, “Automatisierung”]}.

JSON in der Praxis

REST-APIs kommunizieren fast ausnahmslos über JSON. Konfigurationsdateien (package.json, tsconfig.json, appsettings.json) nutzen JSON für strukturierte Einstellungen. NoSQL-Datenbanken wie MongoDB speichern Dokumente als JSON/BSON. GraphQL-Antworten kommen als JSON. Webhooks senden Event-Daten als JSON-Payload. Für mittelständische Unternehmen bedeutet das: Jede moderne System-Integration basiert auf JSON-Kenntnissen.

JSON vs. XML

XML war der frühere Standard für Datenaustausch, ist aber deutlich geschwätziger und schwerer lesbar. JSON hat XML in den meisten modernen Szenarien verdrängt. XML behält Vorteile bei komplexen Dokumentstrukturen mit Namespaces und Schemata (XSD) — z. B. in SOAP-Webservices oder EDI-Schnittstellen. JSON Schema ermöglicht Validierung und Dokumentation von JSON-Strukturen, ähnlich wie XSD für XML.

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