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Dashboarding: Definition & Erklärung — Glossar

Was ist Dashboarding?

Dashboarding bezeichnet die Erstellung, Pflege und Nutzung interaktiver, visueller Darstellungen von Unternehmenskennzahlen (KPIs) und Daten. Ein Dashboard konsolidiert Informationen aus verschiedenen Quellen auf einer einzigen Ansicht und ermöglicht Führungskräften und Fachbereichen, den Status ihres Verantwortungsbereichs auf einen Blick zu erfassen.

Arten von Dashboards

Operative Dashboards zeigen Echtzeitdaten für tagesaktuelle Steuerung (z. B. aktive Aufträge, Lagerbestände). Analytische Dashboards ermöglichen tiefergehende Analysen historischer Daten. Strategische Dashboards visualisieren langfristige KPIs für das Management. Executive Dashboards fassen die wichtigsten Geschäftskennzahlen auf Vorstandsebene zusammen. Die beste Wahl hängt von Zielgruppe und Entscheidungsfrequenz ab.

Tools und Technologien

Führende Dashboard-Tools sind Power BI (Microsoft), Tableau, Looker und Metabase (Open Source). Diese Werkzeuge verbinden sich mit Datenbanken, ERP-Systemen, CRM oder Data Warehouses und ermöglichen interaktive Filter, Drill-Downs und automatisierte Reports. Für schnelle interne Lösungen bieten sich auch Open-Source-Optionen wie Apache Superset oder Grafana an.

Erfolgsfaktoren

Ein effektives Dashboard folgt dem Prinzip “less is more”: Maximal 5–7 KPIs pro Ansicht, klare Visualisierungsformen je nach Datentyp und konsequente Ausrichtung an der Entscheidungsfrage. Die technische Umsetzung ist oft der einfachere Teil – die Definition der richtigen KPIs und die Sicherstellung der Datenqualität sind die eigentlichen Erfolgsfaktoren eines Dashboarding-Projekts.

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